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Eine der stärksten Körperübungen für Lebendigkeit

In diesem Beitrag möchte ich dir einen praktischen Einblick in meine Arbeit geben.

Ich möchte dir eine Körperübung zeigen, die dich nur so mit Lebensenergie durchfluten wird. Sie gehört zu dem effektivsten Set an Übungen, das ich in den meisten Workshops zeige.

Es ist der „Bogen“ aus dem Bereich der Bioenergetik.

Vor allem, wenn du dich planlos, kraftlos oder deprimiert fühlst, empfehle ich dir diese Übung, um Energie zu tanken, Anspannungen zu lösen und deine Gefühle zu durchfühlen.

Und das ist eine wichtige Voraussetzung:

Du musst offen dafür sein, all deinen Gefühlen zu begegnen. Die Übung funktioniert erst so richtig, wenn du dir davor nochmals diese Bereitschaft bewusst machst.

Mache diese Übung für rund 5-7 Minuten, wenn du ein wirklich spürbares Resultat erzielen willst.

Das Ziel ist, dass dein Körper von selbst zu zittern beginnt.

Dies ist ein Selbstheilungsmechanismus, den du geschehen lassen sollst.

Atme während der Übung voll und so tief in deinen Bauch, wie nur möglich. Am besten durch den weit geöffneten Mund.

Entspanne dich so weit es geht, auch wenn es anstrengend ist.

Legen wir los!

Körperübung für Lebendigkeit: Der Bogen

Beim Bogen stehen wir. Die Füße sind schulterbreit auseinander und parallel. Unsere Hände formen wir zu Fäusten und platzieren sie mit der glatten Außenfläche auf die Hinterseite unserer Hüfte.

Dann beugen wir uns nach hinten und formen unseren Körper wo weit es geht zu einem Bogen.

Der Kopf bleibt gerade und ist weiterhin nach vorne gerichtet, während wir tief in den Körper hineinatmen, am besten bis in den Bauch, auch wenn es in dieser Stellung schwierig ist.

Um das Atmen und den Energiefluss zu verstärken, können wir auch den Mund weit öffnen und voll einatmen.

Was es bei der Übung für Lebendigkeit zu beachten gibt

Beuge dich nur so weit nach hinten, wie du deine Rückenmuskulatur nicht überlastest. Vermeide Schmerzen im Rücken!

Gehe aber so weit nach hinten, bis du eine Anstrengung spürst.

Wenn es innerhalb der Übungszeit unaushaltbar wird, gehe leicht nach vorne und dann wieder nach hinten.

Das Zittern löst deine Blockaden. Du kannst durch diese Übung wieder mehr Lebensenergie aufnehmen, was vor allem durch tiefes Atmen geschieht.

Es werden dabei auch angestaute Gefühle gelöst, die du einfach nur durchfühlen solltest.

Nehme dir danach also Zeit für dich und fokussiere dich auf deinen Körper und dein Gefühl; vermeide es so weit es geht dabei zu denken.

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ich-fuehle-mich-machtlos

Vor ich-fuehle-mich-machtlosKurzem erreichte mich diese Leserfrage, auf die ich in diesem Beitrag eingehen möchte. Ich mache immer noch das, was andere von mir wollen. Ich ignoriere mich selbst. Und ich kann das nicht steuern, dass ich meinen Gedanken nicht folge, ich fühle mich machtlos. Wie kann ich wieder eins mit mir sein? 

Was du tun kannst, wenn du dich machtlos fühlst

Bitte beginne bei der Stelle „Ich bin machtlos“ – damit gibst du deine Verantwortung für dich selbst ab. Mache dir klar, dass deine Gedanken deine Realität formen. Wenn du etwas ändern willst, kannst du hier u.a. auch bei Gedanken beginnen.

Verbinde dich ab jetzt mit dem folgenden Satz:

„Ich bin machtvoll“ oder „Ich habe die Macht“.

Schreibe dir diesen Satz auf oder kreiere einen ähnlichen, mit dem du dich identifizieren kannst. Notiere ihn dir im ganzen Haus, überall wo du ihn siehst. Sage ihn, singe ihn, fühle ihn.

Ich meine das ernsthaft, auch wenn ich sonst nicht viel von Affirmationen halte, aber in diesem Fall kann das für den Anfang helfen, um wieder mehr auf dich selbst zu hören.

Die zweite Sache, die du machen kannst, wenn dich wieder das Gefühl von Ohnmacht überkommt, ist das pure Fühlen dieses Gefühls. Wichtig dabei ist, dass du nicht wieder zurück in die Gedanken springst, sondern bei dem Fühlen bleibst.

Lass dich also in die Ohnmacht, in das Gefühl „Ich bin machtlos“, fallen und fühle sie, spüre dabei auch deinen Körper. Nehme das alles neutral wahr. Spüre deinen Körper und fühle das Gefühl. Heiße es Willkommen.

Wichtig ist, dass du das Fühlen nicht unterdrückst und das Gefühl nicht mit der Affirmation „wegmachen“ willst. Das ist nämlich der Grund, warum ich Affirmation nicht mag, weil sie teils dafür benutzt werden, ohne dass der Schmerz im Innern geheilt wird.

 

Ich fühle mich machtlos: Was du noch tun kannst

Die dritte Sache ist, dass du von nun an, immer mehr auf dich hörst. Das heißt, du wirst in kleinen Schritten lernen, anderen auch mal eine Absage zu erteilen. Und dann sei dabei auch wieder voll und ganz beim Gefühl; nämlich bevor du anderen absagst und danach.

Möglicherweise fühlst du dich „falsch“ dabei. Das ist die Scham. Oder es kommt eine Angst auf, weil die anderen dich verurteilen könnten. Das alles durchfühlst du nur, egal was da geschehen mag.

Ich wünsche dir viel Erfolg damit.

Mehr zum Thema findest du hier: Selbstverwirklichung: Erkenne dich selbst und verwirkliche deinen Lebenssinn

In Liebe.

 

Kennst du das Gefühl „Ich fühle mich machtlos“? Erzähle mir gern von deinen Erfahrungen in einem Kommentar. 

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